• Im Land lernen: Nicht unbedingt.

    Mittwoch, den 6. April 2016 von Benjamin Kühn
    Goethe in der Campania

    Oft heißt es ja, eine Sprache lerne man am besten im Land, also Spanisch in Spanien, Englisch in den USA oder in Großbritannien und natürlich in Deutsch. Der Grundgedanke ist sicher gut: Die Zielsprache im Alltag, auf der Straße, beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr zu hören und sie so quasi nebenbei aufzusaugen. Ich möchte dieser verbreiteten Ansicht heute widersprechen – zumindest teilweise. Im Klartext: Sie sollten nicht ohne Anfängerkenntnisse ins Land – also nach Deutschland einreisen.

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  • Fachsprachprüfung: Was ist problematisch?

    Mittwoch, den 24. Februar 2016 von Benjamin Kühn
    Patientenkommunikationstest

    Dass ausländische Ärzte Sprachtests ablegen müssen, um eine deutsche Approbation zu erhalten, darüber besteht Konsens. Mit den Patientenkommunikationstests der Landesärztekammern (Fachsprachprüfung) liegt die Kompetenz für die Sprachtests nicht bei den bekannten Sprachinstituten oder Universítäten – sondern bei ausgebildeten Medizinern. Worauf Kandidaten achten müssen.

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  • Was ist mein Sprachzertifikat wert?

    Sonntag, den 7. Februar 2016 von Veronika Walter

    Sie haben gerade die B2-Prüfung bestanden? Herzlichen Glückwunsch – Sie sind einer Tätigkeit als Ärztin/Arzt in Deutschland ein gutes Stück näher gekommen. Unsere Bitte: Denken Sie nicht, dass Sie schon am Ziel sind, das sind Sie erst, wenn Sie die deutsche Approbation und eine Arbeitsstelle gefunden haben. Und genau das wird sehr schwierig, wenn Sie nur ein B2-Zertifikat in der Hand halten. Die Gründe verrät Ihnen der folgende Artikel.

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  • Woran erkennen Sie gute Sprachlehrer (1)?

    Freitag, den 29. Januar 2016 von Benjamin Kühn

    Ein Sprachkurs ist immer nur so gut, wie die Lehrerin oder der Lehrer. Auf dem Markt finden Sie Sprachkurse in unterschiedlicher Form und zu verschiedenen Preisen. Vom Einzelunterricht bis hin zu Gruppenkursen mit über 20 Personen, an kleinen privaten Sprachinstituten oder an staatlichen Einrichtungen wie Kulturinstituten oder Universitäten. Die Qualität des Kurses steht und fällt mit der Lehrkraft. Wir sagen Ihnen hier, woran Sie eine gute Lehrerin oder einen guten Sprachlehrer erkennen.

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  • Mit oder ohne Personalagentur?

    Montag, den 25. Januar 2016 von Veronika Walter
    Charité

    Sie haben sich nach langen Überlegungen entschieden, Ihre Karriere als Arzt/Ärztin in Deutschland zu beginnen oder fortzusetzen? Diesen Schritt können Sie alleine gehen oder dabei die Dienste einer Personalagentur in Anspruch nehmen: Einige Hundert Vermittlungsagenturen bieten Ihnen an, Sie bei Migration, administrativen Angelegenheiten und Stellensuche zu unterstützen. Ob mit Hilfe einer Agentur oder unabhängig, beide Wege bringen Vor- und Nachteile mit sich – wir nennen Ihnen hier die wichtigsten.

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  • Berufschancen in Deutschland

    Montag, den 21. Dezember 2015 von Benjamin Kühn

    Junge Ärzte aus dem Ausland haben in Deutschland immer noch gute Berufs- und Karrierechancen. Die Situation hat sich aber in den letzten zwei Jahren verändert – es ist für junge Mediziner nicht mehr so leicht, DEN Traumjob zu finden. Besonders für Bewerber, die nicht aus einem EU-Land stammen, haben sich die Chancen in jüngster Zeit verschlechtert.

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  • Wie schwer Deutsch wirklich ist:

    Samstag, den 25. Juli 2015 von Veronika Walter
    babylonische Sprachverwirrung

    Warum Deutsch nicht schwieriger oder leichter ist als andere Sprachen und warum manche Lernerinnen und Lerner richtig gut werden und andere nicht über B-Niveau hinauskommen. Der Versuch einer Erklärung aus der Sicht eines Teams erfahrener Sprachlehrerinnen und -lehrer. Und eventuell auch eine Hilfe und Motivation für alle, die sich mit Deutsch so quälen .

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  • Kommunikation und/oder Korrektheit?

    Montag, den 29. Juni 2015 von Veronika Walter

    Wenn die Kommunikation gelingt, hat die Sprache Ihre Funktion erfüllt. Bei einem Arzt-Patientengespräch etwa ist das dann der Fall, wenn z. B. der Arzt/die Ärztin aus den Erklärungen und Beschreibungen des Patienten/der Patientin eine korrekte Anamnese erstellen kann. Oder der Patient/die Patientin konnte sich nach den Erklärungen des Arztes/der Ärztin die Chance und Risiken einer möglichen Operation klar machen – und eine möglicherweise lebenswichtige Entscheidung treffen.

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  • Warum es auf das Bundesland ankommt:

    Montag, den 29. Juni 2015 von Benjamin Kühn
    Deutschland und seine Bundesländer

    Wenn Sie in Deutschland als Arzt/Ärztin arbeiten wollen, brauchen Sie zwingend eine Approbation. Wo, also bei welcher Behörde Sie diese beantragen können, hängt vom Bundesland ab, in dem Sie tätig werden wollen.

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